Regionalnachrichten

Berlin & Brandenburg 30 Prozent mehr Brandenburger Landesbedienstete als 1992

dpa_Regio_Dummy_BerlinBrandenburg.png

Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburgs Landesregierung arbeiten heute knapp 30 Prozent mehr Beschäftigte als 1992. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums in Potsdam auf eine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion hervor. Danach gab es Ende des vergangenen Jahres 2812 Landesbeschäftigte. Mitte 1992 lag die Vergleichszahl bei 2186. Werden die 745 Studenten im Vorbereitungsdienst ihrer Lehramtsausbildung mitgezählt, die dem Bildungsministerium zugeordnet sind, beträgt der Zuwachs sogar rund 63 Prozent.

Bis auf die Staatskanzlei haben alle Ministerien ihren Personalbestand im Berichtszeitraum erweitert. Die Staatskanzlei verringerte ihre Belegschaft um sieben Prozent auf 188 Mitarbeiter. Den stärksten Zuwachs gab es beim Finanzministerium mit einem Plus von 90 Prozent auf 355 Beschäftigte gegenüber 1992. Um 64 Prozent auf 272 Beschäftigte stockte das Verkehrsministerium seinen Personalstand auf.

Um rund 60 Prozent auf 323 Mitarbeiter wuchs das Agrar- und Umweltministerium im Berichtszeitraum. Hier muss allerdings berücksichtigt werden, dass das Ministerium im Jahr 2000 den weitaus größten Teil der 340-köpfigen Belegschaft des aufgelösten Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung übernahm. Die Mitarbeiterzahl von damals 556 wurde dann im Laufe der Jahre bis Ende 2020 auf 323 reduziert. Den geringsten Zuwachs gab es im Wirtschaftsministerium. Dort stieg der Personalbestand von 1992 bis 2020 um 23 Prozent auf 270 Mitarbeiter.

Von den 2812 Landesbediensteten waren 1762 Frauen und 1050 Männer. 2795 waren deutsche Staatsbürger, zwölf EU-Staatsangehörige. Fünf Beschäftigte hatten eine Staatsbürgerschaft außerhalb der EU.

© dpa-infocom, dpa:210217-99-472104/2

Regionales