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Berlin & Brandenburg 5200 Menschen betroffen: Bombenentschärfung in Oranienburg

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Oranienburg (dpa/bb) - Eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe soll heute in Oranienburg entschärft werden. Für die Entschärfung im Uferbereich des Treidelweges wird ab 8.00 Uhr ein Sperrkreis von rund 1000 Metern um den Fundort der Bombe eingerichtet, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Bis zum Nachmittag soll der Sperrkreis voraussichtlich aufgehoben sein, davor darf er nicht betreten werden. In dem Gebiet sind nach Angaben der Stadt rund 5200 Menschen gemeldet. Anlaufstellen für Betroffene sind das Regine-Hildebrandt-Haus in der Sachsenhausener Straße sowie das Bürgerzentrum in der Albert-Buchmann-Straße.

Im Sperrkreis befinden sich auch vier Kitas, ein Hort, eine Grundschule, ein Seniorenheim und das Medizinische Versorgungszentrum. Da der S-Bahnhof Lehnitz ebenfalls im Sperrbereich liegt, wird der Nahverkehr den Planungen nach von 8.00 Uhr an eingestellt. Der Fernverkehr fährt noch bis 10.00 Uhr durch. Es besteht Schienenersatzverkehr zwischen Birkenwerder und Oranienburg.

Es ist die 209. entdeckte Weltkriegsbombe in Oranienburg seit der ersten Zählung im Oktober 1991. Zuletzt war nach Angaben der Stadt eine Bombe im Wald zwischen Gewerbepark Nord und Klinkerhafen gesprengt worden.

Informationen zur Entschärfung mit Sperrkreis

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