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Berlin & Brandenburg 6800ha Wald durch Dürre, Stürme, Käfer und Brände beschädigt

Abgestorbene Fichten stehen zwischen noch gesunden Nadel- und Laubbäumen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild)

Potsdam (dpa/bb) - Trockenheit, Stürme, Käfer und Waldbrände haben in Brandenburgs Wäldern Schäden seit Anfang 2018 hinterlassen. Rund 6800 Hektar Wald müssen aufgeforstet werden, wie aus neuen Daten des Bundesagrarministeriums vom Mittwoch hervorgeht. Mehr als 68 Prozent der Schadflächen sind demnach nicht in öffentlicher Hand.

Waldbrände vernichteten allein im vergangenen Jahr 1350 Hektar Wald. Die Größe der Fläche und die Anzahl der Brände (355) sei vergleichbar mit 2018 gewesen, wie eine Sprecherin des Brandenburgischen Landwirtschaftsministeriums sagte.

Am schlimmsten hat es dem Ministerium zufolge Nordrhein-Westfalen getroffen. 68 000 Hektar Wald gelten als Schadflächen, die wiederbewaldet werden müssen. Danach folgen Thüringen und Niedersachsen.

Bundesweit sind die Schäden größer als bisher angenommen. Statt der zuvor ermittelten 180 000 Hektar Land mit Waldschäden sei nun von 245 000 Hektar auszugehen. Bund und Länder haben bereits Millionenhilfen besiegelt, um die Wälder aufzuforsten und besser für den Klimawandel zu wappnen. Für die kommenden vier Jahre stehen dafür knapp 800 Millionen Euro zusätzlich bereit. Davon kommen rund 480 Millionen Euro vom Bund, den Rest sollen die Länder beisteuern.

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