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Berlin & Brandenburg Abiprüfungen 2021 sollen Corona-Krise berücksichtigen

Ein Mundschutz eines Schülers hängt kurz vor Beginn einer Abiturprüfung am Tisch. Foto: Marijan Murat/dpa/Archiv

(Foto: Marijan Murat/dpa/Archiv)

Berlin (dpa/bb) - Bei den Abiturprüfungen 2021 sollen die Einschränkungen durch die Corona-Krise berücksichtigt werden. Das kündigte Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Dienstag nach der Sitzung des Senats an. "Unseren Abiturienten fehlt einfach definitiv Unterricht", sagte Scheeres. Zwar sollen allen Prüfungen die Abschlussstandards der gymnasialen Oberstufe zugrunde liegen. Allerdings gebe es für das Abitur 2021 einmalig zusätzliche Festlegungen.

So soll es in allen zentral geprüften Fächern für die Grund- und Leistungskurse mindestens eine Aufgabe mit Bezug auf das erste Kurshalbjahr geben, in dem die Schülerinnen und Schüler noch ohne coronabedingte Einschränkungen unterrichtet wurden. Außerdem sollen die Berliner Schulen nach den Plänen der Bildungsverwaltung zusätzliche Aufgaben zur Verfügung gestellt bekommen.

Die Lehrerinnen und Lehrer sollen auch die Möglichkeit haben, am jeweiligen Prüfungstag Aufgaben auszuschließen. Auf diese Weise hätten die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl von Aufgaben, die dem Umstand gerecht werde, dass der Unterricht nicht im vollen Umfang erteilt worden sei, hieß es.

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