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Berlin & Brandenburg Aktivisten demonstrieren für weniger Verkehrstote

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(Foto: Jens Kalaene/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Unter dem Motto "StopptDenStraßentod" haben Aktivisten am Freitag in Berlin für eine Wende in der Verkehrspolitik demonstriert. Der ökologische Verkehrsclub VCD, der Verein Changing Cities, und das Personenbündnis Mahnmal veranstalteten ein "Die-In" vor dem Bundesverkehrsministerium für weniger Verkehrstote im Straßenverkehr. Sie legten sich kurzzeitig auf die Straße vor dem Ministerium und gedachten so den Menschen, die im Vorjahr bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen. Laut Polizei waren 800 Menschen zu der Veranstaltung angemeldet.

3265 Menschen kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2018 bei Verkehrsunfällen ums Leben. Die Veranstalter plädieren für Maßnahmen im Straßenverkehr, die aus ihrer Sicht zu weniger Toten führen. Dazu gehöre ein Tempolimit von 120 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen, eine Tempo-80-Begrenzung auf Landstraßen und Tempo-30 in Ortschaften, wie die Veranstalter mitteilten.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes zu Verkehrstoten 2018

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