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Berlin & Brandenburg Auftakt von Tarifrunde für genossenschaftlichen Großhandel

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Potsdam (dpa/bb) - Die Tarifverhandlungen für die rund 3000 Beschäftigen des genossenschaftlichen Großhandels in Brandenburg haben am Freitag begonnen. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert das fehlende Angebot der Arbeitgeber. Angesichts der extremen Mehrbelastung der Beschäftigten einerseits und den sehr kräftigen Gewinnen der Unternehmen in der Corona-Pandemie sei das enttäuschend, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Franziska Foullong. Die Arbeitgeber müssten ihre Wertschätzung in Form einer spürbaren tabellenwirksamen Lohnerhöhung zeigen. Mit Einmalzahlungen sei das nicht getan.

Verdi fordert für eine Laufzeit von zwölf Monaten eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 6 Prozent, mindestens aber um 150 beziehungsweise 70 Euro. Zudem soll ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde gezahlt werden.

Die Verhandlungen werden am 15. Juni weitergeführt.

© dpa-infocom, dpa:210514-99-601922/2

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