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Berlin & Brandenburg Bau von Unterkünften für Geflüchtete kommt nur langsam voran

Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Jörg Carstensen/dpa

(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Bisher ist von den in Berlin geplanten modularen Unterkünften für Flüchtlinge noch nicht einmal die Hälfte fertig. Der Senat hatte 2018 beschlossen, 53 dieser abgekürzt MUF genannten Gebäude aus vorproduzierten Betonmodulen mit rund 19.700 Plätzen zu errichten. Fertiggestellt wurden bisher aber nur 23 mit gut 8200 Plätzen, wie Sozialsenatorin Elke Breitenbach am Dienstag nach der Sitzung des Senats mitteilte. Weitere 7 seien im Bau, 18 in Planung. Ein Problem sei gewesen, in den Bezirken geeignete Grundstücke zu finden. Das sei in den Außenbezirken einfacher gewesen als in den innerstädtischen Bezirken.

Breitenbach sagte, es habe mit den Bezirken dazu langwierige Verhandlungen gegeben. Das Ziel nach dem Senatsbeschluss 2018 lautete, 1000 zusätzliche MUF-Plätze pro Bezirk zu schaffen. Wie weit die Pläne umgesetzt wurden, sei in den Bezirken sehr unterschiedlich. Es gebe aber keine Bezirke, die sich grundsätzlich gegen den Bau von modularen Flüchtlingsunterkünften gesperrt hätten, sagte Breitenbach.

Um die Bezirke bei der Aufgabe zu unterstützen, Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen, sollen künftig bis zu 250 der angepeilten 1000 Plätze pro Bezirk in Wohnungen bereitgestellt werden können. Breitenbach denkt dabei vor allem an die Möglichkeit, entsprechenden Wohnraum bei Neubauprojekten der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften mitzuplanen.

© dpa-infocom, dpa:210921-99-301399/3

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