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Berlin & Brandenburg Berlin darf sich weiter "Fairtrade-Stadt" nennen

Ramona Pop, die Wirtschaftssenatorin von Berlin. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild

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Berlin (dpa/bb) - Berlin darf sich wegen vielfältiger Bemühungen um fairen Handel für weitere zwei Jahre "Fairtrade-Stadt" nennen. Die Auszeichnung sei der Stadt erstmalig 2018 durch den Verein TransFair verliehen und nun verlängert worden, teilte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Dienstag mit. Denn seither habe Berlin sein Engagement weiter ausgebaut.

So stammten Reis, Bananen und Ananas beim Schulessen seit diesem Schuljahr aus fairem Handel. Ein neugegründetes Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin vernetze und koordiniere vielfältige Akteure und gebe Impulse für Kampagnen und Projekte.

Am 15. Oktober habe eine Kompetenzstelle Faire Beschaffung ihre Arbeit aufgenommen. Dort werde die Verwaltung auf Landes- und Bezirksebene geschult, um bei öffentlichen Beschaffungsvorgängen auch Sozialstandards zugrundezulegen. Geplant sei auch die Einführung einer "fairen Hauptstadtschokolade", so Pop.

Berlin ist eine von über 700 deutschen "Fairtrade-Städten". Auch sieben Berliner Bezirke tragen diese Auszeichnung. Das globale Netzwerk umfasst den Angaben zufolge mehr als 2000 Städte in 36 Staaten.

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