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Berlin & Brandenburg Berliner Senat berät über Vorgehen in Corona-Krise

Dilek Kalayci (SPD), Gesundheitssenatorin in Berlin. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

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Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Senat berät heute einmal mehr über sein Vorgehen in der Corona-Pandemie. Offen ist, ob und in welcher Form wegen des unablässigen Anstiegs der Coronazahlen neue Beschränkungen beschlossen werden. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hatte die Berlinerinnen und Berliner zuletzt schon mal darauf eingestimmt.

"Die Überschrift für alle Maßnahmen, die jetzt noch kommen können, heißt: Kontakte minimieren", sagte Kalayci am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Das sei etwa über eine Begrenzung der Kontaktzahlen, Obergrenzen im privaten Bereich oder die Sperrstunde möglich.

Über die seit gut zwei Wochen geltende nächtliche Sperrstunde berät der Senat ebenfalls. Zugrunde liegt ein Vorschlag der Wirtschaftsverwaltung für eine Verordnung, die die Maßnahme rechtssicherer machen soll. Einige Gastwirte hatten vor dem Verwaltungsgericht gegen die Sperrstunde Beschwerde eingereicht und in erster Instanz Recht bekommen.

Erst am Samstag waren in Berlin neue Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie in Kraft getreten. Es besteht jetzt Maskenpflicht für Märkte und zehn besonders belebte Straßen in mehreren Bezirken, aber auch für Shoppingmalls und Warteschlangen. Zudem gelten strengere Obergrenzen für private Zusammenkünfte: Draußen dürfen sich nur noch 25 statt bisher 50 Menschen etwa zu einer Feier treffen, drinnen statt bisher zehn Menschen nur noch Angehörige eines Haushalts plus maximal fünf andere Personen.

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