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Berlin & Brandenburg Bildungsministerium prüft Maskenpflicht an Schulen

Ein Mundschutz eines Schülers hängt an einem Tisch. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

(Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild)

Potsdam (dpa/bb) - Das Bildungsministerium in Brandenburg prüft angesichts der aktuellen Lage eine Maskenpflicht in den weiterführenden Schulen. Das sagte Sprecherin Ulrike Grönefeld der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Gemeint sei das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes in den Gebäuden, etwa auf Fluren. Details dazu teilte sie zunächst nicht mit. Man sei dabei in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium. Bislang plante Brandenburg - anders als Berlin - keine Maskenpflicht auf Fluren und in Gemeinschaftsräumen. "Unser Hygieneplan sieht erstmal die Maskenpflicht an Schulen nicht vor", hatte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) gesagt, zugleich aber auf die Zuständigkeit des Bildungsministeriums verwiesen.

Am 10. August sollen die Schulen nach den Sommerferien wieder öffnen - und nach insgesamt vier Monaten, in denen es nicht den vor der Corona-Krise gewohnten Unterricht gegeben hat. In dieser Woche beginnt für die Bildungseinrichtungen die Vorbereitung auf das neue Schuljahr. Nach Angaben des Bildungsministeriums gab es bereits Besprechungen mit den Schulämtern. In dieser Woche soll es weitere Handreichungen an die Schulämter geben. "Wir gehen von einem Regelbetrieb aus", hatte Grönefeld gesagt. Dennoch müssten die Schulen einen Plan B haben, falls es zu einem Ausbruch kommt.

Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Brandenburg bereiteten sich Schulen auf die Wiedereröffnung nach den Ferien unter erschwerten Bedingungen vor. Es gehe nicht nur um Corona und den Umgang mit Hygiene- und Abstandsregeln. Ein Teil der Lehrkräfte sei nicht einsetzbar, weil sie zur Risikogruppe zählten, hieß es von der Gewerkschaft.

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