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Berlin & Brandenburg Brand in Berlin-Neukölln: 32 Menschen aus Haus gerettet

Einsatzfahrzeuge vor dem Wohnhaus in der Hermannstraße in Berlin-Neukölln. Foto: Paul Zinken/dpa

(Foto: Paul Zinken/dpa)

Ein Kellerbrand führt am Samstag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Hermannstraße. Dutzende Menschen werden aus dem stark verrauchten Haus gerettet - sie waren laut Feuerwehr "in höchster Lebensgefahr".

Berlin (dpa/bb) - 32 Menschen sind am Samstag aus einem stark verrauchten Wohnhaus in Berlin-Neukölln gerettet worden, in dem ein Kellerbrand ausgebrochen war. 20 von ihnen kamen mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Nach ersten Erkenntnissen gebe es keine Menschen mit Brandverletzungen. "Wir sind uns sicher, dass keine Personen mehr im Gebäude sind", sagte der Sprecher. Die Brandursache war zunächst unklar.

Die Bewohner "wurden aus höchster Lebensgefahr gerettet", sagte der Sprecher. Die Feuerwehr war am Abend mit 150 Kräften an der Hermannstraße im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauerten am Abend an. Im Erdgeschoss des Neubau-Wohnhauses mit sechs Stockwerken an der Okerstraße befindet sich ein Lebensmittelmarkt.

Der Rauch habe sich vom Keller ausgehend im gesamten Haus ausgebreitet, so der Sprecher. "Momentan ist es so, dass sich die Brandbekämpfung als relativ schwierig erweist", sagte er. Sie werde wegen der baulichen Gegebenheiten und einer starken Hitzeentwicklung "noch einige Zeit in Anspruch nehmen".

16 der Menschen wurden laut Feuerwehr über das Treppenhaus gerettet. Neun Leute konnten das Haus über tragbare Leitern durch den Innenhof verlassen. Sieben Menschen wurden dem Sprecher zufolge über Drehleitern gerettet - davon einer über das Dach, drei von einer Dachterrasse und zwei über Fenster.

Zunächst waren die Menschen vor Ort in einer "Verletzten-Sammelstelle" behandelt worden, so der Sprecher.

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