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Berlin & Brandenburg Brandenburg beschließt Corona-Eindämmungsverordnung

Mundschutzmasken. Foto: Rene Traut/dpa/Symbolbild

(Foto: Rene Traut/dpa/Symbolbild)

Potsdam (dpa/bb) - Die Brandenburger Landesregierung hat am Samstag die ab Montag geltenden Lockerungen in der Corona-Pandemie beschlossen. Damit werde die Rahmenvereinbarung der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin vom vergangenen Mittwoch umgesetzt, teilte das Gesundheitsministerium mit. Am Freitagabend waren die Brandenburger Maßnahmen nach der Kabinettssitzung bekannt gegeben worden. Grundsätzlich ist der Lockdown bis 28. März verlängert.

Unter Auflagen dürfen nun Einzelhandel und Museen öffnen sowie körpernahe Dienstleistungen angeboten werden. Auch Bau- und Babyfachmärkte zählen dazu - ein individuelles Hygienekonzept muss aber vorliegen. Zudem dürfen Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Museen, öffentliche Bibliotheken oder Tierparks wieder Besucher empfangen.

Ab dem 15. März gibt es nach der Verordnung an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen oder Oberstufenzentren im Wechsel Präsenz- und Distanzunterricht.

Geschlossen bleiben weiter Theater, Clubs, Kinos oder Schwimmbäder. Gaststätten ist nur der Außerhausverkauf gestattet.

Übersteigt die Sieben-Tage-Inzidenz für mindestens drei Tage ununterbrochen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt den Wert von 200, gelten laut Verordnung wieder schärfere Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen auf regionaler Ebene - für mindestens 14 Tage.

© dpa-infocom, dpa:210306-99-715852/2

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