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Berlin & Brandenburg Brandenburg will Projektchef für Corona-Impfungen einsetzen

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Potsdam (dpa/bb) - Mitten in der Planung für eine Beschleunigung der Corona-Schutzimpfungen soll in Brandenburg ein Impf-Projektleiter an den Start gehen. "Das wird zum 1.3. so stattfinden", sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die "Märkische Oderzeitung" und die "Lausitzer Rundschau" hatten zuvor im Internet berichtet, Carsten Saß solle Impfbeauftragter werden. Er war bis 2020 Beigeordneter für Soziales und Gesundheit des Landkreises Dahme-Spreewald.

Nonnemacher sagte, als Leiter des Projektbüros solle er die Beschlüsse des Lenkungsgremiums ausführen, in dem Landesregierung, Kassenärztliche Vereinigung, Deutsches Rotes Kreuz, Krankenhausgesellschaft und Kommunen vertreten sind.

Die Impfungen waren in Brandenburg mit Schwierigkeiten gestartet, die zentrale Hotline war überlastet. Dann sorgte die Verzögerung von Impfstofflieferungen für Probleme. Bisher lieferten Biontech, Moderna und Astrazeneca insgesamt rund 260 000 Impfstoffdosen - über 168 000 wurden nach Angaben des Ministeriums bis zum Mittwoch in Brandenburg verabreicht. In den kommenden Wochen sollen deutlich mehr Lieferungen kommen - und das Tempo der Impfungen soll mehr Fahrt aufnehmen.

© dpa-infocom, dpa:210225-99-593919/2

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