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Berlin & Brandenburg Brandenburger Grüne fordern Recht auf Homeoffice

Eine Frau arbeitet im Homeoffice. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Die Brandenburger Grünen haben mit Blick auf die Corona-Pandemie ein Recht auf das Arbeiten von Zuhause gefordert. Das beschloss der Parteirat der Bündnisgrünen am Montag bei der Sitzung des Parteirats. Die Infektionszahlen seien leider immer noch auf einem viel zu hohen Niveau, erklärte die Landesvorsitzende Julia Schmidt. "In dieser Situation müssen wir noch stärker als bisher bei den Betrieben und im Büroalltag ansetzen. Wir fordern deshalb ein Recht auf Homeoffice für alle Beschäftigten." Viele Betriebe, auch in Brandenburg, gingen dabei vorbildlich voran. Doch in zahlreichen anderen Betrieben sei das leider noch nicht Alltag.

In Brandenburg liegen Corona-Hotspots wie der Landkreis Spree-Neiße mit 413,3 neuen Infektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche. Noch zehn Kreise oder kreisfreie Städte waren über der Schwelle von 200 - ab diesem Wert sind touristische Ausflüge und Sport im Radius von 15 Kilometern um die Landkreisgrenze sowie Versammlungen verboten. Ganz Brandenburg hat eine 7-Tage-Inzidenz von rund 225. Vor einer Woche lag der Wert noch bei fast 300. Das Ziel von Bund und Ländern ist, die 7-Tage-Inzidenz unter 50 zu bringen. Bund und Länder beraten daher am Dienstag über mögliche schärfere Corona-Regeln.

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