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Berlin & Brandenburg Brandenburger Kabinett berät über Umgang mit Lockerungen

Blick in den Plenarsaal des Landtags von Brandenburg. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa

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Potsdam (dpa/bb) - Nach der Ankündigung der Thüringer Pläne für ein Ende landesweiter Vorgaben zum Corona-Schutz berät das rot-schwarz-grüne Brandenburger Kabinett heute in Potsdam über die weiteren Schritte. Unter Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geht es darum, ob die Corona-Verordnung über den 5. Juni hinaus verlängert wird. Weitere Lockerungen waren bisher schon geplant: Fitnessstudios und Freibäder sollen ab Donnerstag (28. Mai) öffnen, Hallen- und Thermalbäder ab 13. Juni. Wann Theater und Kinos wieder aufmachen, war noch offen. Für Schulen und Kitas gibt es schon einen Fahrplan zur weiteren Öffnung.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte am Wochenende angekündigt, vom 6. Juni an auf allgemeine Beschränkungen zu verzichten und auf "lokale Ermächtigungen" sowie Eigenverantwortung zu setzen. Sachsen plant - wenn es bei einer stabilen Zahl neuer Infektionen bleibt - eine grundlegende Änderung bei Beschränkungen. In Brandenburg kam von Sonntag auf Montag nur ein neuer Virusfall hinzu. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind bisher 3238 Infektionen seit Beginn der Pandemie bestätigt, 168 Menschen starben.

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) will den Ländern unter anderem vorschlagen, den Mindestabstand von 1,5 Metern in der Öffentlichkeit und die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen beizubehalten. Das geht aus einer Beschlussvorlage hervor.

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