Regionalnachrichten

Berlin & Brandenburg Brandstiftung in Wilmersdorfer Flüchtlingsunterkunft

Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr. Foto: Marcel Kusch/Archivbild

(Foto: Marcel Kusch/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Ein 33-Jähriger hat in der Waschküche einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Wilmersdorf ein Feuer gelegt. Es gebe keine Erkenntnisse dafür, dass die Brandstiftung am frühen Sonntagmorgen in der Aachener Straße politisch motiviert gewesen sei, sagte ein Polizeisprecher. Demnach hatte der Staatsschutz ermittelt. Der Verdächtige, ein deutscher Staatsbürger, wurde festgenommen. Gegen ihn werde wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Laut Polizei sei der Verdächtige bereits wegen ähnlicher Taten in Erscheinung getreten.

Laut Polizei wurden gegen 4.15 Uhr im Treppenhaus der Unterkunft die Brandmelder ausgelöst. Ein 50 Jahre alter Bewohner lief ins Erdgeschoss und begegnete auf halber Treppe dem 33-Jährigen. Dieser habe ihm gesagt, dass es einen Brand gebe. In der Waschküche fand der Bewohner eine brennende Tasche, die er in den Innenhof brachte und löschte. Die alarmierte Feuerwehr kam nicht zum Einsatz. In der Unterkunft fanden die Polizisten den 33-Jährigen. Als dieser die Beamten sah, versuchte er zu fliehen.

Pressemeldung

Newsticker