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Berlin & Brandenburg CDU-Generalsekretär: CDU muss jünger und weiblicher werden

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Berlin (dpa/bb) - Die CDU muss nach Überzeugung des Generalsekretärs der Partei in Berlin, Stefan Evers, jünger und weiblicher werden. "Die CDU hat erkennbar bundesweit ein Wahrnehmungsproblem in urbanen Milieus. Das ist für uns in Berlin eine besondere Herausforderung", sagte er der "Berliner Morgenpost" (Dienstag) mit Blick auf die schwachen Wahlergebnisse der Berliner CDU in den Innenstadtbezirken. "Die Union muss bunter, jünger, weiblicher werden. Und sie braucht eine eigene urbane Agenda, ein Fitnessprogramm für die großen Städte", sagte Evers. "Und ja, auch in Berlin haben wir da weiter Luft nach oben."

In der Berliner CDU hat der Landesvorsitzende Kai Wegner, der als Spitzenkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl angetreten war, auch den Fraktionsvorsitz übernommen. Der bisherige Fraktionschef Burkard Dregger ist nicht mehr Mitglied im Landesparlament. "Wir werden eine inhaltliche Verschiebung erleben. Burkard Dregger hat seinen persönlichen Schwerpunkt auf die Innenpolitik gelegt. Nun liegen Partei- und Fraktionsvorsitz in einer Hand", sagte Evers. Wegner werde die Themen der Stadt in ihrer ganzen Breite ansprechen. "Rot-Grün-Rot kann sich auf frischen, aber scharfen Gegenwind einstellen."

© dpa-infocom, dpa:211026-99-737638/2

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