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Berlin & Brandenburg Corona-Ansteckungen steigen nicht mehr so stark

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg geht die Zahl neuer Corona-Infektionen zurück. Innerhalb eines Tages seien 586 neue Fälle gezählt worden, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag in Potsdam mit. Vor einer Woche waren es 669 neue Ansteckungen. Die meisten neuen Fälle kamen im Kreis Oberhavel mit 94 hinzu. Die Zahl neuer Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung lag mit 16 fast auf dem Niveau von vor einer Woche. Am Wochenende wird weniger getestet und nicht alle Gesundheitsämter übermitteln Daten.

Mit dem Wert neuer Infektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche lag kein Landkreis am Sonntag in Brandenburg mehr über der Marke von 400. Allerdings waren noch zwölf Kreise oder kreisfreie Städte über der Schwelle von 200 - darüber sind touristische Ausflüge und Sport im Radius von 15 Kilometer um die Landkreisgrenze sowie Versammlungen verboten. Den höchsten Wert hat der Landkreis Spree-Neiße mit 393, nachdem am Samstag noch Ostprignitz-Ruppin der Hotspot war.

Ganz Brandenburg hat ein Niveau von durchschnittlich fast 231 neuen Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche - vor einer Woche lag der Wert noch bei fast 291. Das Ziel von Bund und Ländern ist, diese sogenannte 7-Tage-Inzidenz unter 50 zu bringen. Bund und Länder beraten am Dienstag über mögliche schärfere Corona-Regeln. Eine Schutzimpfung haben dem Ministerium zufolge bisher 38 474 Menschen erhalten, die Zahl stieg nicht so stark wie in den vergangenen Tagen.

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