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Berlin & Brandenburg Corona-Lage verschlechtert sich - Mehr Patienten

Einem Jugendlichen wird ein Nasenabstrich für einen Corona-Test entnommen.

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolb)

Potsdam (dpa/bb) - Die Zahl neuer Corona-Patienten in Brandenburgs Krankenhäusern steigt. Am Donnerstag übersprang die Zahl stationär behandelter Covid-19-Patientinnen und -Patienten pro 100.000 Einwohner in einer Woche den kritischen Wert von 10, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Nach der neuen Warnampel, die ab Oktober gelten soll, wäre damit der Alarmwert für die sogenannte Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz erreicht. Der Anteil der Betten auf Intensivstationen mit Covid-19-Patienten lag mit 4,3 Prozent aber im grünen Bereich. Diese Kenngröße wird in der neuen Warnampel durch den Anteil aller freien Intensivbetten ersetzt. Am Mittwoch wurden 455 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, vor einer Woche waren es 270.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, für die es künftig keinen Schwellenwert mehr gibt, stieg sprunghaft auf 432,6 an. Damit ist weiter der Warnwert überschritten und die Ampel blinkt Gelb. Der Wert lag vor einer Woche noch bei 323,3 und am Mittwoch bei 366,3. Die höchste Inzidenz innerhalb Brandenburgs wurde in Frankfurt (Oder) mit 674 angegeben, im Kreis Barnim lag sie nur bei 324,1. Innerhalb eines Tages kamen landesweit 3592 neue Corona-Fälle hinzu.

Das Kabinett hat die bisherigen Corona-Regeln am Dienstag verlängert. Damit ist zunächst bis zum 28. Oktober die Maske in öffentlichen Bussen und Bahnen ebenso weiter Pflicht wie ein Corona-Test für Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich, wenn sie nicht vollständig geimpft beziehungsweise nachweislich genesen sind. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hält derzeit keine Verschärfung der Corona-Regeln wie etwa eine Maskenpflicht beim Einkaufen für nötig, empfiehlt das Tragen einer Maske aber.

Quelle: dpa

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