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Berlin & Brandenburg Corona-Maßnahmen treffen Alba: "Saison ist Überlebenskampf"

Marco Baldi, Geschäftsführer von Alba Berlin, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Anne Pollmann/dpa/Archivbild

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Berlin (dpa/bb) – Die neuen Corona-Maßnahmen treffen auch Basketball-Bundesligist Alba Berlin hart. "Wir haben eine Herausforderung zu bestehen. Diese Saison ist ganz klar Überlebenskampf", sagte Manager Marco Baldi. Im November dürfen zu den Alba-Heimspielen keine Zuschauer mehr in die Halle. Erneut fehlen somit Einnahmen über einen längeren Zeitraum.

Bisher durften in dieser Saison unter strengen Hygiene-Auflagen 700 Fans bei den Spielen dabei sein. Wie lange die neuen Maßnahmen andauern werden, ist noch unklar. Sollten die Infektionszahlen nicht heruntergehen, könnte es über den November hinausgehen.

Die gesamte Entwicklung macht Baldi deshalb Sorgen. Denn alles "hängt nicht nur von den Zuschauern ab, sondern von vielen Dingen und Faktoren. Entscheidend ist auch, wie ist die gesamte wirtschaftliche Lage, mit der wir verbunden sind. Wir leben ja von dem, was wir erwirtschaften", sagte der Berliner.

Baldi glaubt aber an ein Überleben seines Vereins in der Corona-Krise. "Ich glaube, dass Alba durch seine Breite, wie wir aufgestellt sind, eine gute Chance hat, wieder schnell Fuß zu fassen, sollte das alles irgendwann mal vorbei sein", sagte er.

Zunächst muss sich Alba aber den Maßnahmen und neuen Begebenheiten anpassen. "Wir können im Moment nicht vorausschauend Entscheidungen treffen, weil wir die Entwicklung nicht kennen", sagte Baldi. Deshalb fordert der Berliner Manager in Bundesliga auch absolute Solidarität. "Was wir im Moment vor allem brauchen ist Zusammenhalt", sagte er.

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