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Berlin & Brandenburg Corona: Polizei-Gewerkschaft fordert Schließung von Parks

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht im Schlesischen Busch. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat gefordert, Parks und größere Plätze in Berlin zu schließen, um Menschenansammlungen in der Corona-Krise zu verhindern. Nötig seien effektive Lösungen gegen das Versammeln vieler Menschen bei wärmeren Temperaturen, teilte die GdP am Mittwoch mit. "Parkanlagen und Plätze komplett für Publikumsverkehr zu schließen, ist nahezu alternativlos." Wenn der Senat es mit seinen Schutzmaßnahmen ernst meine, müsse er das durchsetzen.

Leider hätten die letzten Tage gezeigt, dass die Gefahren noch nicht von allen Menschen erkannt worden seien, argumentierte die GdP. Am vergangenen Wochenende habe es zum Beispiel am Kottbusser Tor, am Boxhagener Platz und auf dem Tempelhofer Feld nicht geklappt mit der Anordnung, dass die Menschen zu Hause bleiben sollten. An den Orten habe die Polizei eingreifen müssen, weil sich zu viele Menschen versammelt hätten. "Die Bußgelder werden nicht sofort Wirkung entfalten." Daher seien jetzt schnelle effektivere Maßnahmen nötig.

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