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Berlin & Brandenburg Corona-Verstöße: Immer mehr Anzeigen gegen Privatpersonen

Menschen spazieren im Mauerpark. Foto: Christophe Gateau/dpa

(Foto: Christophe Gateau/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Die allermeisten Berliner halten sich recht diszipliniert an die strengen Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Allerdings gibt es immer noch jeden Tag eine ganze Reihe von Verstößen. Während seit Mitte März vor allem Geschäfte, Kneipen, Imbisse und Bäckereien von der Polizei Strafanzeigen kassierten, kamen seit der Verschärfung der Regeln immer mehr Ordnungswidrigkeitsanzeigen für einzelne Menschen dazu.

Von Dienstagmorgen bis Mittwochmorgen stellte die Polizei 93 Ordnungswidrigkeiten wie den unerlaubten Aufenthalt in Gruppen, private Feiern oder ähnliches fest, wie am Mittwoch mitgeteilt wurde. Dazu gab es 32 Strafanzeigen, meist gegen Kneipen oder Geschäfte, die eigentlich für Gäste geschlossen sein müssten.

Insgesamt zeigte die Polizei seit dem 14. März 858 Verstöße gegen die Anordnungen zur Schließungen von Lokalen an. Seit dem 23. März, als die Kontaktbeschränkungen für Privatpersonen in Kraft traten, kamen 356 Ordnungswidrigkeiten dazu.

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