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Berlin & Brandenburg DRK: Fehlende Neuzugänge bei der Wasserwacht wegen Pandemie

Der Schriftzug des Deutschen Roten Kreuzes.

(Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbi)

Berlin (dpa/bb) - Aufgrund der Corona-Pandemie verzeichnet die Berliner Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) weniger ehrenamtliche Neuzugänge. Weil Hallenbäder zwischenzeitlich geschlossen waren und es anschließend eine Begrenzung bei der Anzahl der Schwimmer gab, konnten Rettungsschwimmkurse für Nicht-Mitglieder teilweise gar nicht oder nur sehr begrenzt angeboten werden, teilte der Berliner Landesverband des DRK auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die Wasserwacht Berlin sucht laut DRK nach Helfern, die sich engagieren wollen. Für die laufende Saison seien die Retter jedoch gut aufgestellt. Rund 90 Ehrenamtliche sind als Rettungsschwimmer oder auf Booten an Wochenenden und Feiertagen bis 30. September im Dienst. In den Sommerferien gebe es bei Bedarf wochentags Zusatzschichten. Das DRK betreibt drei Wasserrettungsstationen in Alt-Gatow, Breitehorn und am Wannsee.

Die Pandemie hat sich nach DRK-Angaben auch bei den Einsatzzahlen bemerkbar gemacht. Zu knapp 840 Einsätzen mussten die Retter im vergangenen Jahr ausrücken - das sind rund 190 Einsätze mehr als im Jahr 2020. Rund 1200 in Not geratenen Menschen wurde geholfen, im Jahr davor waren es etwa 840 Menschen. Die Wasserwacht führt die gestiegene Einsatzzahl darauf zurück, dass aufgrund der limitierten Reise-Möglichkeiten mehr Menschen Wassersport betrieben und an Gewässern ihre Freizeit verbrachten.

Quelle: dpa

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