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Berlin & Brandenburg DWD: In Berlin war es im Herbst am wärmsten

Ein Segelboot fährt bei sonnigem Herbstwetter an bunt gefärbten Bäumen vorbei. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Offenbach/Berlin (dpa/bb) - Berlin ist im Herbst die wärmste Region Deutschlands gewesen. Die Durchschnittstemperatur erreichte in den Monaten September, Oktober, November 11,5 Grad, wie aus einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Montag hervorging. Bundesweit wurde in der dritten Jahreszeit eine Temperatur von 10,3 Grad gemessen. Im Vergleich zum vieljährigen Berliner Durchschnitt in der Referenzperiode von 1961 bis 1990 lagen die Temperaturen im Herbst zwei Grad höher.

Der Niederschlag und die Sonnenstunden lagen in Berlin laut DWD ebenfalls über den langjährigen Mittelwerten: Es fielen rund 140 Liter pro Quadratmeter Regen (langjähriger Mittelwert: 128 Liter pro Quadratmeter), die Sonne zeigte sich fast 355 Stunden (langjähriger Mittelwert: 315 Stunden).

In Brandenburg erreichten die Temperaturen nach Angaben des DWD im Herbst im Schnitt 11,1 Grad und lagen damit 1,9 Grad über dem langjährigen Mittelwert (9,2 Grad). Auch die Niederschläge und Sonnenstunden waren mit einer Menge von rund 135 Liter pro Quadratmeter (langjähriger Mittelwert: 127 Liter pro Quadratmeter) und 360 Stunden (langjähriger Mittelwert: 316 Stunden) im Vergleich zu den Vorjahren überdurchschnittlich.

Der Herbst 2020 ist laut DWD der viertwärmste in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 gewesen. Damit verzeichneten nur die Jahre 2006 mit 12 Grad Mittelwert, 2012 mit einem Durchschnitt von 11,1 Grad und 1982 mit 10,4 Grad einen wärmeren Herbst. Zu den Werten trug unter anderem das spätsommerliche Wetter in der ersten Septemberhälfte bei - zur Monatsmitte gab es noch einmal Höchstwerte von deutlich über 30 Grad. Die vorläufige Bilanz ist eine erste Auswertung der rund 2000 Messstationen des DWD.

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