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Berlin & Brandenburg Digitalisierungsgutschein in Wirtschaft gefragt

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Potsdam (dpa/bb) - Die Nachfrage nach dem Brandenburger Innovationsgutschein zur Digitalisierung (BIG-Digital) nimmt weiter zu. 2021 nahmen 210 Unternehmen an dem Programm teil, die insgesamt 15 Millionen Euro Förderung in Anspruch nahmen, wie die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) am Mittwoch mitteilte. Beim Start des Förderprogramm 2017 hatten sich 18 Firmen beteiligt. 1,7 Millionen Euro Fördermittel standen damals bereit.

Die Nachfrage sei enorm gestiegen, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Es gebe aber noch Luft nach oben, um mit Digitalisierungsprojekten die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Große Industrieunternehmen setzten den Gutschein genauso ein wie kleine und mittelständische Betriebe. Innovationen seien ein gutes Rezept, um gut aus der Pandemie zu kommen, sagte WFBB-Geschäftsführer Sebastian Saule. Es sei richtig, sich gut aufzustellen für die Zeit des Aufschwungs.

Ein Beispiel für den Einzug der Digitalisierung in ein mittelständisches Unternehmen ist der Firmenverbund Transformare-Elektrische Anlagen im Netz aus Wittenberge (Landkreis Prignitz). Dort gibt es nun unter anderem eine projekt- und aufgabenbezogenen Zeiterfassung, mit der Kapazitäten besser geplant werden können. Im Handwerksbetrieb Bäckerei Wahn mit Hauptsitz in Vetschau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) werden durch ein neues Kassensystem bislang manuelle Eingaben der Warenerfassung digitalisiert.

Interessierte Unternehmen können für ihre Digitalisierungsmaßnahmen unter anderem Förderungen für externe Beratungsdienstleistungen in Höhe von maximal 50 000 Euro über bis zu sechs Monate beantragen. Aufwendungen für die Umsetzung werden mit höchstens 500.000 Euro bei einer maximalen Laufzeit von 36 Monaten gefördert. Zuschüsse gibt es für Projektausgaben für eigenes Personal, aber auch für die Anschaffung von Software. Zudem werden Ausgaben für externe Schulungen mit maximal 50.000 Euro unterstützt.

Quelle: dpa

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