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Berlin & Brandenburg Ein Drittel aller Bauland-Verkäufe in Marzahn-Hellersdorf

Bauarbeiter stehen auf der Baustelle eines Mehrfamilienhauses.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbol)

Berlin (dpa/bb) - Die meisten Verkäufe von unbebautem Bauland in Berlin hat es im vergangenen Jahr in Marzahn-Hellersdorf gegeben. Dort waren die Preise am niedrigsten, in Berlin-Mitte am höchsten. Ein Vergleich zu den Vorjahren ist laut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg wegen einer Neukonzeption der Erhebung jedoch nicht möglich. Im Jahr 2021 wurden in Berlin 386 Verkäufe von unbebautem Bauland erfasst, in Brandenburg 5059 Verkäufe.

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf gab es Berlin-weit der Behörde zufolge 32 Prozent aller Verkäufe von Bauland. Ein Quadratmeter kostete dort durchschnittlich 530 Euro und damit am wenigsten. Mit knapp 18 Prozent der Verkäufe entfiel der zweitgrößte Anteil auf den Bezirk Pankow. Die wenigsten Fälle wurden laut Behörde in Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte gezählt. Der höchste durchschnittliche Kaufwert betrug 9567 Euro je Quadratmeter in Mitte, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf mit 1823 Euro.

Unbebautes Bauland kostete in Berlin im Durchschnitt 1260 Euro je Quadratmeter. In Brandenburg waren es 113 Euro. Insgesamt wurden in Berlin im Jahr 2021 etwa 393.000 Quadratmeter und in Brandenburg rund 11 Millionen Quadratmeter verkauft. Damit wechselten Grundstücke im Wert von 495 Millionen Euro in Berlin und 1,2 Milliarden Euro in Brandenburg ihren Eigentümer, wie das Amt am Montag mitteilte.

Quelle: dpa

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