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Berlin & Brandenburg Ein Drittel der jungen Erwachsenen lebt bei den Eltern

Ein Mann hebt seine Beine, während eine Frau den Teppich saugt. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn/dpa/Symbolbild

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Berlin (dpa/bb) - In Berlin lebt mehr als jeder dritte 20- bis 25-Jährige noch bei den Eltern. Das ist ein höherer Anteil als im Bundesdurchschnitt von gut einem Viertel (28 Prozent), aber ein deutlich kleinerer als im Nachbarland Brandenburg. Dort lebt fast jeder zweite junge Erwachsene (47 Prozent) noch im Elternhaus, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch unter Berufung auf Daten aus dem Jahr 2019 mitteilte. In Berlin sind es 36 Prozent.

Berlin und Brandenburg liegen damit im Trend: Insgesamt ist der Anteil in den ländlichen Regionen dem Statistischen Bundesamt zufolge deutlich höher als in den Städten. In Niedersachsen etwa wohnten 2019 ebenfalls noch 47 Prozent der 20- bis 25-Jährigen bei den Eltern, im angrenzenden Hamburg 32 Prozent.

Söhne bleiben insgesamt länger bei den Eltern als Töchter: Nach den deutschlandweiten Zahlen wohnten im vergangenen Jahr noch 34 Prozent der 25-jährigen Männer im Elternhaus, bei den Töchtern waren es nur 21 Prozent.

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