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Berlin & Brandenburg Einbrüche in Wohnungen: Angeklagter gesteht teilweise

(Foto: Paul Zinken/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Ein 52-Jähriger, der an drei Wohnungseinbrüchen in Berlin mit einem Schaden von mehr als 100 000 Euro beteiligt gewesen sein soll, hat vor dem Landgericht einen Teil der Anschuldigungen gestanden. Bei einer von drei angeklagten Taten habe sein Mandant mitgewirkt, erklärte der Verteidiger zu Prozessbeginn am Dienstag. Einen Vorteil habe der 52-Jährige allerdings nicht erlangt, weil die Beute lediglich aus Modeschmuck bestanden habe.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte als Mitglied einer Bande agierte. In gehobenen Wohngegenden seien Objekte ausgewählt und ausgekundschaftet worden. Bei den Einbrüchen in den Stadtteilen Wilmersdorf, Dahlem und Grunewald zwischen Juni und November 2017 seien Schmuck, Besteck und sonstige Wertgegenstände in Höhe von insgesamt 106 000 Euro gestohlen worden. Die Beute sei anschließend verkauft und der Erlös unter den Beteiligten aufgeteilt worden, heißt es in der Anklage.

Der 52-jährige Familienvater erklärte weiter, er habe nach seiner Beteiligung in einem Fall im August 2017 "keine weiteren Straftaten begangen". Der Prozess wegen banden- und gewerbsmäßigen Einbruchdiebstahls wird am 18. April fortgesetzt.

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