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Berlin & Brandenburg Eisbären Berlin verlieren Viertelfinale 2:5 gegen München

Die Schiedsrichter schlichten eine Streit. Foto: Britta Pedersen

(Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Die Eisbären Berlin haben im Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen weiteren Rückschlag erlebt. Am Freitagabend verloren sie gegen den EHC Red Bull München mit 2:5 (0:2, 0:2, 2:1). Nach einem frühen Rückstand fanden die Hauptstädter nicht mehr ins Spiel zurück, weil der Titelverteidiger seine Chancen konsequent nutzte. Die späten Berliner Treffer erzielten James Sheppard und André Rankel, als die Entscheidung längst gefallen war. In der Best-of-seven-Serie liegen die Eisbären nun mit 1:3 hinten, eine weitere Niederlage würde das vorzeitige Saisonende bedeuten. Der Titelverteidiger kann hingegen bereits am Sonntag (17.00 Uhr) mit einem Heimsieg den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.

In der mit 14 200 Zuschauern ausverkauften Arena am Ostbahnhof missriet den Hausherren der Start: Bereits nach 28 Sekunden erzielte Justin Shugg völlig unbedrängt das Führungstor der Münchener. Der frühe Gegentreffer zeigte Wirkung bei den Eisbären: Die Gäste dominierten auf dem Eis, kurz vor der ersten Pause schloss Daryl Boyle einen schnellen Angriff mit dem zweiten Treffer des Titelverteidigers ab.

Die Eisbären kamen deutlich engagierter aus der Kabine. Mit konsequentem Forechecking setzten sie die Münchener unter Druck, nutzten aber ihre Chancen nicht. Die Gäste blieben effektiver: Frank Mauer und Derek Joslin bauten den Vorsprung weiter aus. Im Schlussabschnitt waren die Berliner bemüht, aber lange harmlos. Yasin Ehliz traf für die Münchener, ehe Sheppard und Rankel mit ihren Toren das Resultat aus Sicht der Gastgeber zumindest etwas angenehmer gestalteten.

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