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Berlin & Brandenburg Flaschenwürfe auf Polizei und Passanten - Fotograf getroffen

Teilnehmer einer Kundgebung protestieren auf dem Alexanderplatz gegen Rassismus und Polizeigewalt. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

(Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Nach der friedlich verlaufenen Demonstration gegen Rassismus am Berliner Alexanderplatz ist es am Samstag laut Polizei zu einem Gewaltausbruch gekommen. Aus einer größeren Gruppe heraus wurden vor dem Berolinahaus Steine und Flaschen auf Polizisten und Passanten geworfen, wie eine Sprecherin vor Ort sagte. Dabei wurde auch ein Pressefotograf von einer Flasche getroffen. Er erlitt eine Kopfplatzwunde. Es sei kein gezielter Angriff gewesen, sagte eine Polizei-Sprecherin. Polizisten leisteten Erste Hilfe und riefen einen Rettungswagen.

Es gab laut Polizei auch vereinzelt verletzte Polizisten und Festnahmen, wie die Polizei per Twitter mitteilte. Zu genauen Zahlen gab es zunächst keine Angaben.

Bei der vorangegangenen Versammlung hatten 15 000 Teilnehmer weitgehend friedlich gegen Rassismus demonstriert und an den Afroamerikaner George Floyd erinnert, der bei einem Polizeieinsatz in der US-Großstadt Minneapolis gestorben war.

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