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Berlin & Brandenburg Football: Royals-Präsident plädiert für drittes Stadion

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Berlin (dpa/bb) - Der Präsident des Football-Bundesligisten Potsdam Royals, Stephan Goericke, hat sich für eine dritte Spielstätte in Potsdam neben dem Luftschiffhafen und dem Karl-Liebknecht-Stadion ausgesprochen. "Über kurz oder lang braucht es eine dritte wettkampffähige Spielstätte in Stadionform in Potsdam. Luftschiffhafen und Karli werden auf Dauer nicht ausreichen", sagte Goericke der "Märkischen Allgemeine Zeitung" (Mittwoch).

Ein drittes Stadion sei nicht nur wegen des Wachstums der amerikanischen Trendsportarten notwendig, sondern auch wegen der Bedingungen im Luftschiffhafen. Diese seien schlechter als "jede High-School-Mannschaft in den USA", sagte Goericke.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Umbauten im heimischen Luftschiffhafen betonte Goericke, dass die Royals ihre Heimspiele auch in der kommenden Saison dort absolvieren wollen. "Ich habe mit den Verantwortlichen der Stadt und des Luftschiffhafens gesprochen und es ist klar, dass wir das Stadion weiter als Spielstätte angeben, da derzeit unklar ist, wann die Baumaßnahmen beginnen", sagte Goericke.

Als mögliche Ausweich-Spielstätte für die Zeit der Bauarbeiten nannte Goericke das Karl-Liebknecht-Stadion (Karli) des Fußballvereins SV Babelsberg 03. Hierzu müsse die Stadt vermitteln. Unklar sei noch, wo das Team während der Sanierung des Luftschiffhafens trainieren werde. "Außerdem haben wir Jugendmannschaften, die im Luftschiffhafen gespielt haben, was im Karli nicht möglich wäre", sagte Goericke.

Potsdam Royals

Interview mit Royals-Präsident Goericke

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