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Berlin & Brandenburg Frauen wegen versuchten Mordes an einem Mann vor Gericht

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Frankfurt (Oder) (dpa/bb) - Drei Frauen sollen einen Mann betäubt und mehrfach versuchen haben, ihn umzubringen. In dem Fall stehen die drei Frauen seit Freitag vor dem Landgericht Frankfurt (Oder). Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung beziehungsweise die Verabredung zu solchen Taten vor, wie das Gericht mitteilte.

Der Mann soll mindestens zwei der drei Frauen im Alter von 19, 21 und 30 Jahren bereits vor der Tat gekannt haben. Es soll auch zu sexuellen Handlungen gekommen sein, wie ein Sprecher des Gerichts erklärte. Außerdem stehe eine Summe von 800 Euro im Raum, die das Opfer nicht bezahlt haben soll. Wofür er das Geld bezahlen sollte, war jedoch unklar.

Zwei der Angeklagten sollen dem Opfer am 16. November 2018 Antipsychotika in einer Überdosis verabreicht haben. Danach sollen sie mit dem Mann in ein Waldstück kurz hinter der polnischen Grenze gefahren sein. Der Anklage zufolge baten sie ihn, etwas aus dem Kofferraum zu holen, und schlugen ihm dort mit einem Wagenheber auf den Kopf. Außerdem sollen die beiden Frauen versucht haben, dem Mann mit einem Messer in die Schulter zu stechen, trafen jedoch nicht. Als sie versuchen, ihn rückwärts mit dem Auto zu überfahren, trafen sie ihn an der Hüfte. Als der Mann auf dem Boden lag, sollen die Frauen wieder mit dem Wagenheber und einer Bierflasche auf ihn eingeschlagen haben. Schließlich konnte der Mann fliehen. Er soll unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma und Prellungen am ganzen Körper erlitten haben.

Am 25. Juni sollen die Anklage verlesen und der Geschädigte gehört werden. Danach sind mindestens drei weitere Verhandlungstermine angesetzt. Beim Prozessauftakt am Freitag wurde von der Verteidigung zunächst ein Antrag wegen fehlerhafter Besetzung des Gerichts gestellt.

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