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Berlin & Brandenburg Füchse vor Spiel gegen HSG Wetzlar unter Druck

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Berlin (dpa/bb) - Der Druck für die Füchse Berlin vor dem nächsten Spiel in der Handball-Bundesliga ist groß. Am Sonntag empfangen die Berliner in der Max-Schmeling-Halle die HSG Wetzlar (16.00 Uhr/Sky) und müssen nach der Minden-Pleite am vergangenen Sonntag unbedingt gewinnen. "Wir müssen nach dem Spiel in Minden eine Reaktion zeigen", forderte Sportvorstand Stefan Kretzschmar.

Mit nur fünf Punkten aus fünf Spielen und Tabellenplatz 15 liegen die Füchse hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Wetzlar verlor zuletzt ebenfalls. "Beide Teams, die sich nichts schenken werden, haben maximalen Druck. Ich rechne mit einem echten Kampfspiel", meinte deshalb Kretzschmar. Und das will Trainer Jaron Siewert mit seinem Team für sich entscheiden. "Für uns zählt nur der Sieg."

Der Respekt vor dem Gegner ist groß. "Eine unfassbar disziplinierte und geduldige Mannschaft. Das wird ein brutal schwieriges Spiel. Wetzlar hat diese Saison starke Ergebnisse eingefahren", sagte Spielmacher Simon Ernst. Erst vor zwei Wochen deklassierten die Hessen den deutschen Meister THW Kiel mit neun Toren Differenz.

Die Füchse sind deshalb gewarnt. "Im Grunde wird es darum gehen, eine gute Abwehr zu stellen und lange aufmerksam zu sein, da Wetzlar oftmals lange Angriffe spielt", sagte Siewert. Auch in der Hoffnung dann selbst vermehrt in schnelle Tempogegenstöße zu kommen. Es wird aber auch Geduld gefragt sein. "Im Angriff wird es auch darum gehen, den Ball wirklich in der Breite laufen zu lassen", sagte der Coach.

Die Füchse planen am Sonntag noch einmal mit Zuschauern. Zwischen 300 und 800 Beteiligte sollen in die Halle dürfen. Ab Montag gelten dann die neuen Corona-Maßnahmen. Im November dürfen keine Zuschauer mehr zu den Heimspielen kommen.

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