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Berlin & Brandenburg Fünf Prozent der Berliner Studierenden lernen in Teilzeit

Ein Blick in den Audimax Hörsaal. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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Gütersloh/Berlin (dpa/bb) - In Berlin hat im vergangenen Wintersemester jeder Zwanzigste der etwa 190 000 Studierenden in Teilzeit gelernt. Mit dieser Quote liege die Hauptstadt bundesweit auf Platz neun, wie eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh zeigt.

Den höchsten Anteil mit rund 21 Prozent erreichte demnach Hamburg, der Bundesdurchschnitt lag bei 7,5 Prozent. Berlin hat seine Quote im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert - von 5,0 auf 5,1 Prozent.

Auch die Zahl der angebotenen Teilzeitstudiengänge erhöhte sich - um elf auf 209. Mit einer Quote von 18,6 Prozent belegt Berlin demnach auch hier Platz neun im Länder-Ranking. Vorn liegt das Saarland. Dort können gut zwei Drittel aller Studiengänge (67,1 Prozent) in Teilzeit absolviert werden.

In Berlin gibt es laut Untersuchung 26 Hochschulen, an denen jeweils mehr als ein Prozent der Studierenden in Teilzeit lernt. An der Quadriga Hochschule, der FOM Hochschule sowie der German Open Business School für Wirtschaft und Verwaltung sind demnach ausschließlich Teilzeitstudierende eingeschrieben.

Bundesweit habe der Anteil zwar einen Höchststand erreicht. Doch anders als bei Erwerbstätigen, wo der Anteil bei etwa einem Drittel liege, habe sich dieses Modell noch nicht etabliert. Das liege an den Rahmenbedingungen und am begrenzten Studienangebot, heißt es vom CHE.

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