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Berlin & Brandenburg Gegner von Tesla wollen rechter Gesinnung keinen Raum bieten

Das Logo des Autoherstellers Tesla auf einem Fahrzeug. Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild

(Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild)

Grünheide (dpa/bb) - Die Bürgerinitiative gegen das Projekt zur Ansiedlung eines Werkes des amerikanischen Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin will Vertretern rechter Gesinnung keine Plattform bieten und verzichtet deshalb vorerst auf Demonstrationen. "Es besteht jetzt der Vorwurf, dass wir der AfD nahestehen", sagte Steffen Schorcht am Samstag auf Anfrage. "Es gab und gibt hier jetzt massiven Druck auf Mitstreiter und auf Redner." Die "B.Z." berichtet in ihrer Sonntagausgabe, dass die Bürgerinitiative sich nicht instrumentalisieren lassen wolle, aber weiter gegen die Fabrik sei.

Unter die Teilnehmer von Veranstaltungen der vergangenen zwei Wochen hätten sich offenbar Teilnehmer aus der rechten Szene gemischt, sagte Schorcht. Entsprechende Vermutungen seien nun durch Videoaufnahmen bestätigt worden.

Derzeit konzentriere sich die Bürgerinitiative auf das Verfahren zur Umweltverträglichkeit. "Da haben wir genug zu tun", sagte Schorcht.

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