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Berlin & Brandenburg Gewerkschaft Verdi setzt Warnstreiks in Berlin fort

Ein Verdi-Plakat mit der Aufschrift „Warnstreik“ hängt bei einem Streik. Foto: Christoph Soeder/dpa

(Foto: Christoph Soeder/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Nach dem Auftakt am Montag in den großen Berliner Kliniken Charité und Vivantes ruft die Gewerkschaft Verdi heute weitere kommunale Beschäftigte zum Warnstreik auf. Wegen einer ganztägigen Arbeitsniederlegung bei der Berliner Stadtreinigung (BSR) bleiben voraussichtlich alle Recyclinghöfe geschlossen. Bestreikt werden laut Verdi auch Müllabfuhr und Teile der Straßenreinigung. Pflegekräfte und andere Mitarbeiter bei Charité und Vivantes sind den zweiten Tag in Folge zum Warnstreik aufgerufen. Etliche von ihnen wollen sich nahe des Roten Rathauses zu einer Kundgebung versammeln.

Mit den Aktionen will die Gewerkschaft kurz vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen noch einmal Druck auf die Arbeitgeber machen. Die Verhandlungen sind für Donnerstag und Freitag in Potsdam angesetzt.

Die Gewerkschaften fordern bei einer einjährigen Laufzeit des neuen Tarifvertrages ein Lohn- und Gehaltsplus von 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber haben für die bundesweit rund 2,5 Millionen Beschäftigten insgesamt 3,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt in drei Jahresstufen angeboten.

In den vergangenen Wochen hatte es wegen des Tarifkonflikts in Berlin immer wieder Warnstreiks gegeben, etwa bei der BSR oder in den kommunalen Kliniken.

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