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Berlin & Brandenburg Grüne fordern Aufarbeitung der Pegida-Kundgebungen in Berlin

Das Logo von Bündnis 90/Die Grünen steht auf einem Aufsteller der Partei. Foto: Stefan Sauer/zb/dpa

(Foto: Stefan Sauer/zb/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg haben nach den Pegida-Kundgebungen am Wochenende eine kritische Aufarbeitung der Ereignisse von Innensenator Andreas Geisel (SPD) gefordert. Kreisverbandsmitglied Silvia Rothmund sprach in einer Erklärung am Mittwoch vom Missbrauch des öffentlichen Raums: "Das muss Konsequenzen haben, denn es ist unverständlich, wieso solche "Kundgebungen" unter diesen Bedingungen durchgeführt werden konnten." Für den Grünen Vasili Franco sei die Aktion eine bloße Provokation gewesen. "Wir kritisieren, dass das Land das Bezirksamt im Vorfeld nicht einmal mit eingebunden hat."

Fünf Anhänger von Pegida München hatten am Freitag im Görlitzer Park und am Samstag in der Rigaer Straße demonstriert. Die Kundgebungen wurden von einem Großaufgebot der Polizei geschützt. Am Samstag waren 280 Polizisten im Einsatz. Auch 200 Gegendemonstranten waren vor Ort. Am Abend und in der Nacht kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Gegendemonstranten.

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