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Berlin & Brandenburg Hoffnung auf Lockerungen steigt: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt

Die Mitarbeiterin eines Gesundheitsamts tropft eine Flüssigkeit auf einen Corona-Schnelltest. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv

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Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg ist die Sieben Tage-Inzidenz weiter rückläufig. Sie sank von rund 82 auf rund 76, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Potsdam mitteilte. Vor einer Woche hatte sie noch bei 98,3 gelegen. In immer mehr Landkreisen und kreisfreien Städten wachsen die Chancen auf Erleichterungen bei den Corona-Bestimmungen. Acht Kreise und Brandenburg an der Havel als kreisfreie Stadt lagen fünf Tage hintereinander plus zwei Tage Übergangsfrist unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100.

Seit diesem Mittwoch gelten erste Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen. In Regionen mit weniger als 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche an fünf Tagen soll Dauercampen wieder erlaubt sein. Ein negativer Schnelltest gilt dann für 24 Stunden, Kunden brauchen in Geschäften und beim Friseur keinen tagesaktuellen Test mehr. In Hochschulen und Volkshochschulen dürfen bis zu 15 Besucher statt bisher 5.

Die Zahl der neuen Corona-Infektionen stieg innerhalb eines Tages um 412 nach 398 am Mittwoch, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung nahm im gesamten Land um 11 auf 3664 zu.

Die Belastung auf Intensivstationen in Brandenburgs Krankenhäusern bleibt auf hohem Niveau: Landesweit sind von 757 Intensivbetten 560 derzeit belegt, 197 sind noch frei, wie aus Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Dienstag hervorgeht.

© dpa-infocom, dpa:210513-99-583311/2

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