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Berlin & Brandenburg In Berlin dürfen weniger Kunden gleichzeitig in Geschäfte

Ramona Pop, die Wirtschaftssenatorin von Berlin. Foto: Christophe Gateau/dpa

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Berlin (dpa/bb) - Beim Einkaufen gelten in Berlin künftig neue Beschränkungen. Vor dem Hintergrund der nach wie vor hohen Infektionszahlen soll die Zahl der Kunden verringert werden, die sich gleichzeitig in Geschäften aufhalten. Das teilte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Donnerstag nach der Sondersitzung des Senats mit. Berlin wolle dabei nachvollziehen, was zwischen Bund und Ländern besprochen wurde.

Die Länderchefs hatten bei den Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch vereinbart, dass sich in Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern höchstens eine Person je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten darf. Bei Geschäften, die größer sind, darf auf die zusätzliche Fläche dann höchstens eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche kommen.

Es sei quasi ein gestaffeltes System, das hier zur Anwendung komme, sagte Pop: Bei größeren Geschäften mit beispielsweise 1400 Quadratmetern Verkaufsfläche gelte für die Fläche von 800 Quadratmetern die Regel, dass maximal eine Person pro 10 Quadratmeter erlaubt sei, für die übrigen 600 Quadratmeter dann, dass ein Kunde oder eine Kundin pro 20 Quadratmeter den Laden betreten dürfe.

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