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Berlin & Brandenburg Jobcenter wegen verdächtigen Briefes vorübergehend evakuiert

Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/Archivbild

(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Brandenburg/Havel (dpa/bb) - Ein verdächtiger Brief in einem Jobcenter in Brandenburg/Havel hat das Landeskriminalamt und die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Das Gebäude in der Potsdamer Straße musste am Montagnachmittag geräumt und weiträumig abgesperrt werden, wie die Polizeidirektion West am Dienstag mitteilte. Das Kuvert stellte sich später als unbedenklich heraus. Kurz nach Mitternacht wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

Am Montagnachmittag war ein Mann mit Handschuhen dabei beobachtet worden, wie er einen Brief auffallend langsam und vorsichtig in den Briefkasten der Behörde fallen ließ, wie die Polizei mitteilte. Sicherheitsmitarbeiter holten das Kuvert aus dem Briefkasten. Auf dem Umschlag seien weder Absender noch Empfänger angegeben gewesen. Ein von den Mitarbeitern vorsorglich angezogener Handschuh habe sich verfärbt.

Da die alarmierte Feuerwehr den Brief vorsorglich als Gefahrenstoff einstufte, wurde das Gebäude geräumt und abgesperrt. Mitarbeiter des Landeskriminalamtes untersuchten den Brief. Der Inhalt stellte sich als unbedenklich heraus. Was sich in dem Umschlag befand, wollte die Polizei mit Verweis auf das Postgeheimnis nicht mitteilen.

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