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Berlin & Brandenburg Kabinett entscheidet über schärfere Corona-Regeln

Die Abgeordneten sitzen im Plenarsaal. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB

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Potsdam (dpa/bb) - Angesichts steigender Infektionszahlen entscheidet die Brandenburger Landesregierung heute über Verschärfungen bei den Corona-Beschränkungen. Wie in der vergangenen Woche bei der Konferenz der Länderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verabredet, sollen private Feiern deutlich eingeschränkt werden. Gestrichen werden soll dagegen das Beherbergungsverbot für Menschen aus Risikogebieten. Dieses Verbot war vergangenen Freitag vom Oberverwaltungsgericht gekippt worden.

Geplant ist, dass ab 35 neuen Infektionen je 100 000 Einwohner in einer Woche in diesen Landkreisen und Großstädten nur bis zu 25 statt derzeit 50 Menschen in öffentlichen Räumen und 15 statt 25 Menschen zuhause privat feiern dürfen. Dies würde bislang die Landkreise Elbe-Elster, Oder-Spree, Prignitz, Spree-Neiße, Teltow-Fläming sowie die Stadt Frankfurt (Oder) betreffen, wo die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz über den kritischen Wert von 35 gestiegen ist.

Cottbus ist mit einer Inzidenz von 87,3 das erste Corona-Risikogebiet in Brandenburg. Ab einem Wert von 50 sollen sich nach dem erwarteten Kabinettsentscheid nur noch bis zu zehn Menschen in der Öffentlichkeit treffen können, ab 23.00 Uhr soll für Lokale eine Sperrstunde gelten. Für Feiern sollen die Obergrenzen auf zehn Menschen in öffentlichen Räumen und zehn von zwei Haushalten in Privaträumen sinken.

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