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Berlin & Brandenburg Kassenärzte: Unklarheit bei Impfdosen-Lieferung an Hausärzte

Ein Arzt impft in einer Hausarztpraxis. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild)

Potsdam (dpa/bb) - Die Liefermenge von Corona-Impfstoff in Brandenburg ist nach Ansicht der Kassenärzte für Mai nicht nur für Impfzentren, sondern auch für Hausärzte bisher noch unklar. "Was die Hausarztpraxen im Mai bekommen, steht ja auch noch gar nicht fest", sagte der stellvertretende Vorstandschef Holger Rostek am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. "Die Hausärzte haben hier in Brandenburg schon die Impfzentren überholt." Am Mittwoch habe es rund 12 000 Corona-Impfungen in Hausarztpraxen und rund 8500 in Impfzentren gegeben. Er zeigte sich zuversichtlich. "Wir gehen davon aus, dass das weiter so ist, dass wir mehr in den Hausarztpraxen verimpfen."

Für Impfzentren werden vorerst keine neuen Termine für Erstimpfungen mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna vergeben. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich darauf geeinigt, dass unter 60-Jährige mit Astrazeneca-Erstimpfung bei der zweiten Impfung auf ein anderes Präparat umsteigen sollen. Der Hintergrund sind Verdachtsfälle auf eine Hirnvenen-Thrombose nach der Impfung mit Astrazeneca. Deshalb müssen in Brandenburg rund 60 000 notwendige Zweitimpfungen neu geplant werden. Der Kassenärzte-Vizechef sagte, für Mai würden aktuell keine Impftermine vergeben. "Für diese und die nächste Woche bleiben natürlich alle Impftermine, die wir schon vereinbart haben, bestehen."

© dpa-infocom, dpa:210415-99-215755/4

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