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Berlin & Brandenburg Kassenärztliche Vereinigung: 30 "Fieberambulanzen" in Berlin

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Berlin (dpa/bb) - Die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeschlagenen "Fieberambulanzen" existieren laut Kassenärztlicher Vereinigung in Berlin bereits. "In Berlin ist die "Fieberambulanz" die Covid-19-Praxis. Diese Praxen gibt es bereits seit dem Frühjahr, aktuell sind es 30", teilte Sprecherin Dörthe Arnold der Deutschen Presse-Agentur mit. In einer Covid-19-Praxis werden Personen mit Verdacht auf Covid-19 behandelt, die sich nicht an ihren eigenen Hausarzt wenden können.

Spahn hatte am Montag die Pläne zur Einrichtung der Fieberambulanzen mit Blick auf einen befürchteten Anstieg der Corona-Zahlen konkretisiert. "Es geht darum, eine Infrastruktur zu haben, die sicherstellt, dass nicht im Wartezimmer sich die Menschen untereinander anstecken. Das macht Sinn für Corona und auch bei der Grippe und einer möglichen Grippewelle", sagte Spahn.

Der CDU-Politiker sprach von "Schwerpunktsprechstunden", "Schwerpunktpraxen" und "regionalen Fieberambulanzen", an die sich Patienten mit entsprechenden Symptomen künftig wenden können sollen.

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