Regionalnachrichten

Berlin & Brandenburg Kleinstfirmen und Freie: Milliarden Euro von Bund und Land

Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Wirtschaftssenatorin von Berlin, spricht zur Presse. Foto: Jörg Carstensen/dpa

(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Das Land Berlin sowie der Bund haben inzwischen rund 1,3 Milliarden Euro Soforthilfe an Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen ausgezahlt. Rund 140 000 Anträge seien eingereicht worden von Unternehmern mit insgesamt mehr als 210 000 Beschäftigten, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus. "Wir erreichen folglich rund 360 000 Menschen mit diesen Soforthilfen."

Seit Mittwochmittag werden vorübergehend keine weiteren Anträge bearbeitet, weil die Soforthilfe in ein einheitliches Bundesprogramm überführt werden soll. Das dauere bis Montag, hieß es aus der Senatsverwaltung. Der Bund hat für das dann anlaufende neue Programm rund zwei Milliarden Euro zugesagt.

Das bisherige Soforthilfe-Programm lief seit dem 27. März und umfasste zum einen Mittel des Landes, auf die Solo-Selbstständige sowie Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten Anspruch hatten. Zum anderen waren auch Bundesmittel enthalten, die sich an Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern richteten.

Für größere Firmen wurden zunächst Kreditmittel zur Verfügung gestellt, die inzwischen mehrfach überzeichnet sind. Derzeit bespricht der Senat für diese Betroffenen weitere Hilfen mit dem Bund.

Newsticker