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Berlin & Brandenburg Knoche: Brauchen wegen Dreifachbelastung viele Abwehrspieler

Robin Knoche von Union Berlin spielt den Ball.

(Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild)

Berlin (dpa/bb) - Abwehrchef Robin Knoche vom Fußball-Bundesligisten Union Berlin sieht das große Angebot an Innenverteidigern bei seinem Club als notwendig an. "Ich habe gelesen, dass wir auf der Position zu viele Spieler haben. Auf der anderen Seite gibt es für uns drei Wettbewerbe, die sehr intensiv sind", sagte der 30 Jährige "Bild". "Bis Mitte November sind wir oft alle drei Tage aktiv. Da braucht man einfach einen breiten Kader. Das hat sich in der letzten Saison in der Hinrunde auch bewährt. Wir wollen in jedem Spiel frisch sein."

Die Köpenicker treten in der kommenden Saison neben der Bundesliga auch im DFB-Pokal und der Europa League an. Im Kader gibt es aktuell neben Knoche noch sechs weitere Innenverteidiger. Im System von Trainer Urs Fischer spielen in der Regel drei.

Für Knoche, der 2011 für den VfL Wolfsburg erstmals in der Bundesliga auflief, gibt es zu damals einige Veränderungen im Verhältnis von jungen und alten Spielern. "Als ich 18 Jahre alt war, sollten jüngere Spieler am besten den Mund halten und den Ball holen. Man hat das gemacht, was ältere Spieler gesagt haben", berichtete der 30-Jährige. "Jetzt wird auch von jüngeren Fußballern vermehrt gefordert, dass sie kommunizieren. Sie sind auch ein bisschen frecher. Es sind jetzt auch mehr Talente als früher dabei. Dann ist es in der Gruppe leichter, mal eine größere Klappe zu riskieren. Sie machen auch mal einen Spruch."

Quelle: dpa

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