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Berlin & Brandenburg Kulturministerin will Hilfe bei Einnahmeausfällen verlängern

Manja Schüle (SPD), Brandenburger Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv

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Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Kulturministerin will die Hilfen für Kultureinrichtungen wegen Einnahmeausfällen in der Corona-Krise bis zum Jahresende verlängern. "Dazu bin ich mit Finanzministerin Katrin Lange (SPD) gerade im Gespräch", sagte Ministerin Manja Schüle (SPD) dem "Uckermark Kurier" (Donnerstagsausgabe). Bislang sind die Fördermaßnahmen bis zum 31. August befristet.

Veranstaltungen mit mehr 1000 Teilnehmenden sind in Brandenburg wegen der Corona-Epidemie bis zum 31. Oktober verboten, daneben gelten weiter Hygiene- und Abstandsregeln. "Was in der Realität heißt, dass die Theater und Konzertsäle nur ein Drittel ihrer Plätze belegen können", sagte Schüle.

Die Ministerin verwies auch auf Fördermittel des Landes für Veranstaltungen, die anders stattfinden mussten als geplant, und Mikrostipendien für freiberufliche Künstler. 1000 Euro könnten diese für kleine künstlerische Projekte bekommen.

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