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Berlin & Brandenburg Kurzarbeit: Weitere Entspannung auf dem Arbeitsmarkt

Passanten stehen am vor dem Eingang der Bundesagentur für Arbeit. Foto: picture alliance / Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

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Potsdam/Berlin (dpa/bb) - Dank der Kurzarbeit hat sich der Arbeitsmarkt in Brandenburg weiter entspannt. 80 099 Männer und Frauen waren in dem Bundesland im November arbeitslos gemeldet, wie die zuständige Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Das waren 1122 Menschen weniger als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl aber um 8025 Personen. Die Arbeitslosenquote lag in Brandenburg im November bei 6,0 Prozent und damit 0,1 Prozentunkte weniger als im Oktober. Vergleichen mit dem November des Vorjahres stieg sie um 0,6 Prozentpunkte.

"Der Arbeitsmarkt reagiert angesichts der Belastungen durch die Pandemie noch immer robust", teilte der Chef der Regionaldirektion, Bernd Becking, mit. Allerdings bleibe die Lage fragil. "Besonders die Bereiche Tourismus, Gastgewerbe, Teile des Handels und das Veranstaltungswesen müssen mit Umsatz- und Auftragseinbrüchen kämpfen." Die Regelungen zur Kurzarbeit entlasteten die Unternehmen dabei in großem Umfang.

Überdurchschnittlich sank in Brandenburg die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen. 6480 Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren waren im November dort arbeitslos gemeldet und damit 4,9 Prozent weniger als noch im Oktober. Vergleichen mit dem November des Vorjahres stieg ihre Zahl allerdings ebenfalls: um 1143 oder 21,4 Prozent.

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