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Berlin & Brandenburg Land bekommt 25 Prozent weniger Impfstoff von Biontech

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Potsdam (dpa/bb) - Brandenburg bekommt in der kommenden Woche 25 Prozent weniger Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer. Daher könnten in den kommenden Wochen weniger Erstimpfungen durchgeführt werden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Die Reduzierung der Impfstoffmenge werde bis Mitte Februar nicht kompensiert, hieß es in der Mitteilung. Darüber hinaus gebe es noch keine gesicherten Lieferzusagen der Hersteller.

"Die jetzt vorliegenden Informationen zum weiteren Lieferzeitplan und Lieferumfang des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs sind nicht zufriedenstellend. Es gibt noch viele Unklarheiten", sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). Das Land könne das System nicht beliebig schnell hoch- und runterfahren, betonte sie. "Das sind komplexe Abläufe, für deren gewissenhafte Vorbereitung und Durchführung wir absolut verlässliche Lieferzusagen benötigen."

Für die Impfzentren in Potsdam, Cottbus und Schönefeld werden vorerst keine neuen Impftermine vergeben. Bei den bereits vereinbarten Terminen werde es von der kommenden Woche an zu Umbuchungen kommen. Die vereinbarten Termine in den Impfzentren Elsterwerda, Frankfurt (Oder) und Oranienburg, die in dieser Woche starten, bleiben bis Ende kommender Woche bestehen.

Auch in den Pflegeheimen werde weiter geimpft, erklärte das Ministerium. Die mit den Pflegeeinrichtungen bislang vereinbarten Termine mit den mobilen Impfteams für die Erst- und Zweitimpfung solle es unverändert geben.

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