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Berlin & Brandenburg Land hat 66 Flüchtlinge von griechischen Inseln aufgenommen

Schutt und Trümmer liegen im niedergebrannten Flüchtlingslager Moria auf der ostägäischen Insel Lesbos. Foto: Nik Oiko/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa/Archivbild

(Foto: Nik Oiko/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa/Archivbild)

Potsdam (dpa/bb) - Brandenburg hat seit April vergangenen Jahres 66 Kinder und ihre Angehörigen aus griechischen Flüchtlingslagern aufgenommen. Sie wurden auf mehrere Landkreise und kreisfreie Städte verteilt, wie das Innenministerium in Potsdam der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Der Landtag hatte im Januar und September 2020 - nach den Bränden in dem völlig überfüllten Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos - beschlossen, unbegleitete Minderjährige und besonders schutzbedürftige Kinder mit ihren Angehörigen von den griechischen Inseln aufzunehmen.

Im Juni 2020 hatten die Innenminister von Bund und Ländern vereinbart, in Abstimmung mit anderen EU-Staaten unbegleitete Minderjährige, kranke Kinder und den Kern ihrer Familien aufzunehmen. Nach den Bränden auf Lesbos legte sich die Bundesregierung fest, 1553 Menschen nach Deutschland zu holen, die nach griechischen Asylverfahren bereits Schutzstatus hatten. Daraufhin hatte die Landesregierung dem Bund zugesagt, zusätzlich 79 Flüchtlinge aufzunehmen.

Unter den 66 bisher in Brandenburg aufgenommenen Flüchtlingen aus Griechenland waren 7 unbegleitete Minderjährige aus dem Lager Moria auf Lesbos und 48 schwer kranke Kinder mit ihrer Kernfamilie. Weitere elf Menschen stammten aus dem Kreis der anerkannt schutzberechtigten Familien. Die meisten Männer und Frauen haben die afghanische, syrische oder iranische Staatsangehörigkeit.

© dpa-infocom, dpa:210417-99-239363/3

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