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Berlin & Brandenburg Landesjagdverband: Maßnahmen gegen Schweinepest verfehlt

Ein Mastschwein steht in Bodenheim in seinem Stall. Foto: picture alliance / Andreas Arnold/dpa/Archivbild

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Michendorf (dpa/bb) - Der Übergriff der Afrikanischen Schweinepest auf Hausschweine in zwei Brandenburger Landkreisen belegt nach Ansicht des Landesjagdverbandes das Versagen bisher getroffener Maßnahmen der Landesregierung. Bereits Ende 2019 sei das zuständige Verbraucherschutz-Ministerium aufgefordert worden, unverzüglich eine wildschweinsichere Barriere nach Polen zu errichten, betonte Dirk-Henner Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbands Brandenburg, am Freitag in einer Mitteilung.

Erst gar nicht und dann viel zu zögerlich habe man reagiert. Die Maßnahmen des Ministeriums seien weder ausreichend noch professionell und mit der nötigen Sorgfalt umgesetzt worden, kritisierte er. Der ASP-Krisenstab habe die Kontrolle verloren. Brandenburg benötige einen konsequenten und landeseinheitlichen Weg bei der Seuchenbekämpfung. Der Ausruf eines nationalen Katastrophenfalls sei längst überfällig. Damit wären materielle und personelle Ressourcen wesentlich schneller in den betroffenen Gebieten verfügbar, sagte der Präsident.

© dpa-infocom, dpa:210716-99-406820/2

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